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Kalk sichtbar – und der Einbaustrahlregler bewegt sich keinen Millimeter? So gehst du’s richtig an
Kalk sichtbar – und der Einbaustrahlregler bewegt sich keinen Millimeter? So gehst du’s richtig an. Du schaust auf den Wasserhahn und siehst es sofort: unten am Auslauf sitzt Kalk, der Wasserstrahl ist nicht mehr sauber, vielleicht spritzt es sogar oder der Durchfluss lässt nach. Du willst den Strahlregler kurz rausdrehen, reinigen – und dann: nichts. Der Einbaustrahlregler sitzt fest und ohne das richtige Vorgehen hast du schnell mehr Ärger als vorher. Damit du wieder einen gleichmäßigen, hygienischen Wasserstrahl, kommt hier ein klarer Fahrplan: Was passiert da eigentlich, warum sitzt das Ding fest und was kannst du tun? Worum geht’s überhaupt: Was ist ein Einbaustrahlregler? Ein Einbaustrahlregler (hier im Shop als „Caché“-Bauform bekannt) ist versenkt im Armaturenauslauf montiert. Von außen siehst du keine Hülse, genannt Mundstück, wie bei aufgeschraubten Strahlreglern – er wirkt „versteckt“. Genau das sieht schick aus, macht die Armatur schlanker und schützt die Technik besser. Der Haken: Zum Aus- und Einbau brauchst du einen passenden Montageschlüssel für die jeweilige Größe. Und ja: Kalk ist hier der natürliche Gegenspieler. In Regionen mit härterem Wasser setzen sich Ablagerungen schneller fest – und dann kann so ein Einbaustrahlregler eben auch mal „ankleben“. Warum du das nicht ignorieren solltest Ein verkalkter, verschmutzter Strahlregler ist nicht nur ein optisches Thema. Er beeinflusst: Komfort: Strahl wird ungleichmäßig, spritzt, fühlt sich „hart“ an oder der Durchfluss schwankt. Hygiene: Ablagerungen sind einfach kein Wohlfühlfaktor – gerade da, wo du Hände wäschst, Obst abspülst oder Wasser direkt aus dem Hahn nutzt. Wasser- und Energieverbrauch: Ein intakter Strahlregler hilft, Wasser sinnvoll zu nutzen, ohne dass du auf Komfort verzichten musst. Der wichtigste Punkt vorweg: Ohne Montageschlüssel geht’s (fast immer) nicht Wenn dein Einbaustrahlregler festsitzt, ist der häufigste Fehler: mit Zange, Schraubendreher oder „irgendwie greifen“ arbeiten. Das führt schnell zu Kratzern, beschädigten Kanten oder im schlimmsten Fall zu Schäden am Auslauf. Einen Einbaustrahlregler bekommst du sauber und kontrolliert in der Regel nur mit dem passenden Montageschlüssel gelöst. Der Schlüssel greift formschlüssig in Öffnungen im Strahlregler – und genau die gilt es vom Kalk zu befreien. Wenn der Einbaustrahlregler sich nicht lösen lässt: Zwei Methoden, die wirklich helfen Dein Ziel ist immer, den Kalk zu lösen, damit der Schlüssel wieder „arbeiten“ kann. 1) Soaking / Einweichmethode Du brauchst: Zitronensäure oder ein geeignetes Kalklösemittel einen kleinen Plastikbeutel oder Luftballon Klebeband So gehst du vor: Vorbereiten: Lösung anmischen (nach Herstellerangabe). Einweichen: Beutel/Ballon mit der Lösung füllen und so am Auslauf befestigen, dass der Einbaustrahlregler komplett bedeckt ist. Warten: ein paar Minuten einwirken lassen (bei starkem Kalk ggf. wiederholen) Abspülen & lösen: Beutel abnehmen, mit klarem Wasser nachwischen/abspülen – dann mit dem passenden Montageschlüssel gegen den Uhrzeigersinn lösen. Wichtig: Kalkreiniger nicht direkt auf die Armatur sprühen. Sprühnebel kann in Spalten und Öffnungen gelangen und dort Materialien angreifen. Lieber immer gezielt mit einem Tuch oder eben über das Einweichen arbeiten. Und bitte vermeiden: Reiniger mit Salz- oder Essigsäure (und nichts mischen). Das kann Strahlregler und Oberflächen beschädigen. 2) WD-40-Methode So gehst du vor: Auftragen: WD-40 großzügig auf den sichtbaren Bereich geben (so gut es geht an die Übergänge). Einwirken lassen: ca. 5 Minuten. Lösen: Mit dem passenden Montageschlüssel vorsichtig, aber bestimmt gegen den Uhrzeigersinn drehen. Auch hier gilt: Nicht mit roher Gewalt arbeiten. Wenn’s nicht geht: nochmal einwirken lassen oder erst einweichen, dann WD-40 – sonst riskierst du, die Armatur zu beschädigen. Danach: Reinigen oder ggf. direkt austauschen Wenn du den Strahlregler draußen hast: Mit weicher Bürste und Zitronensäure reinigen unbedingt auch die Einbaubohrung (Gewinde/Dichtsitz) im Auslauf mit reinigen – da sitzt oft der „unsichtbare“ Kalkring, der später wieder für ein Verkleben sorgt anschließend mit viel klarem Wasser nachspülen Und manchmal ist es einfach sinnvoller, nicht nur zu reinigen, sondern zu ersetzen: Ein neuer Strahlregler bringt dir wieder sauberes Strahlbild, zuverlässigen Durchfluss und je nach Modell auch Wasser- und Energiespareffekte zurück. Kleiner Trick: Wenn du sowieso schon dran bist: Beim Kauf eines neuen Strahlreglers legen wir dir automatisch den passenden Montageschlüssel kostenfrei in den Warenkorb.
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